| Jahr | Ereignis |
|---|---|
| 1406 | 1. Erwähnung von Wizinthal (heutiger Stadtteil Unterwiesenthal) |
| 1527 | Gründung der "Neustadt im Wiesenthal" im Zuge des 2. Berggeschreies nach Silber |
| um 1535 | eine erste gemeinsame Kirche entsteht zwischen beiden Bergstädten (in dieser Zeit wurde das Wiesenthal evangelisch-lutherisch) |
| 1535 | Gründung der privilegierten Schützengilde zur Verteidigung der Städte im Wiesenthal |
| 1535 | Gründung der ältesten Brauerei des oberen Erzgebirges in der Neustadt |
| 1630 | Dilichs Federzeichnung - ein erstes Abbild der 2 Städte im Wiesenthal und des Böhmischen Wiesenthals |
| 16./17. Jh. | mehrfach hauste grausam die Pest im Wiesenthal |
| 1633 | fuhr der Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg am Johannistag nach Karlsbad, und weil noch Schnee in den Bergen lag, sagte sein Leibkutscher in seiner brandenburgischen Mundart: "Was macht ihr Leute in dem wilden, kahlen Ort? Steckt das Lumpennest mit Feuer an und kommt in unsers Herrn Land." |
| 1618-1648 | der 30-jährige Krieg wütete auch in Wiesenthal - in den 20-er Jahren kamen erste Glaubensvertriebene aus Böhmen nach hier - nach dem Krieg ein gewaltiger "Exulanten"-Strom |
| 1657 | auf Wiesenthaler Grund wurde die Exulantensiedlung Hammerunterwiesenthal (heutiger Ortsteil) gegründet |
| 1664 | Oberwiesenthaler Apotheke wurde gegründet |
| 1666 | gab es Schneewehen von 13 Ellen Höhe, so dass die Leute zum Dachfenster heraussteigen mussten |
| 1671 | kehrte Kurfürst Johann Georg II. am Markte ein. Da soll der Fürst ausgerufen haben: "Du wunderbares Wiesenthal, draußen liegt der Fichtelberg voll Schnee, und hier im Tal reifen die schönsten Sommerfrüchte!" |
| 1684 | Oberwiesenthaler Apotheke wurde privilegiert |
| 1691 | Entstehung der ersten Mädchenschule |
| 1701 | verspürte man hier ein heftiges Erdbeben |
| 1708 | verkehrte die Leipziger Post über Wiesenthal nach Karlsbad. Bei Überschreitung der Landesgrenze wechselte der Postillion seine Uni form. (Postmeilensäule an der alten Poststraße, Distanzsäule auf dem Markt) |
| 1730 | unter August dem Starken wird die Postsäule auf dem Markt gesetzt |
| 1738 | letzte Hinrichtung (Hinrichtungsstätte oberhalb des Neuen Hauses) |
| 1743 | Hammerunterwiesenthal erhält eigene Kirche und Gottesacker (1899 die 2.) |
| 1771/72 | schwerste Hungersnot im Wiesenthal |



