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Förderungen

Für zahlreiche Maßnahmen im ideellen und investiven Bereich kann die Stadt Kurort Oberwiesenthal teils interessante Förderprogramme in Anspruch nehmen. Gerade im Grenzraum zur Tschechischen Republik bieten sich dadurch Chancen, die Vielfalt unserer Gebirgsregion noch besser zu vernetzen und zu harmonisieren. Unsere Partnerschaften mit deutschen und tschechischen Nachbarkommunen helfen dabei mit, die Fördermittel der Europäischen Union, des Bundes, des Freistaates Sachsen und des Erzgebirgskreises wirksam für den jeweiligen Förderzweck einzusetzen.

Folgende Fördermaßnahmen werden gegenwärtig umgesetzt:

Ausbau einer Anbindung von Unternehmen des Gewerbestandorts (Altstandort) an der B 95 bei Bärenstein OT Niederschlag (Flurstück 1034/5) als innere Erschließung

Programm:  Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“

Die Erzgebirgische Fluss- und Schwerspatwerke GmbH (EFS GmbH) hat den Aufschluss der Lagerstätte Niederschlag und die Errichtung eines untertägigen Grubenbetriebes zur Gewinnung der bergfreien Bodenschätze Flussspat und Schwerspat vollzogen.

Der Transport der gewonnenen Rohstoffe sowie die geförderten Abraummengen erfordern eine LKW-taugliche An- und Abfahrt.

Um diese untertägigen Fahrwege an das öffentliche Verkehrswegenetz der Bundesstraße B 95 zwischen Bärenstein und Oberwiesenthal anzubinden, ist eine neue Zufahrtsstraße zu errichten.

Mit dem Rückbau der Industriebrache „Beyer-Galvanik“ und der dazu gehörenden Flächen werden die Voraussetzungen für die geplante Straßenanbindung geschaffen.

Die neu entstehenden Grundflächen werden teilweise von den zurzeit ansässigen Firmen zur Erweiterung des Firmenbereiches, EFS GmbH und Firma Grund GmbH & Co. KG Kunststoffverarbeitung genutzt.

Die geplante Anbindung an die Bundesstraße B 95 bei Bärenstein OT Niederschlag soll als Zufahrt zum jeweiligen Betriebsgelände der beiden anliegenden Unternehmen dienen und ist ausschließlich für den LKW-Wirtschaftsverkehr am Standort vorgesehen.

Vor Baubeginn der Zufahrtsstraße sind  jedoch der Grunderwerb der Flurstücke und der Abbruch der vorhandenen Gebäude durchzuführen.

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" durch den Freistaat Sachsen gefördert.

Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf 729.378 EUR.

Das Vorhaben wird gefördert in Form von einer Anteilsfinanzierung durch:

    - den Freistaat Sachsen mit 616.074 EUR

Durch die Stadt Kurort Oberwiesenthal werden Eigenmittel

in Höhe von 113.304 EUR aufgebracht.

Der Projektzeitraum erstreckt sich bis zum 31.10.2016.

Förderung durch den Freistaat Sachsen 616.074 EUR
Rückbau Industriebrache "Beyer-Galvanik"
neue Zufahrt Fa. Grund GmbH mit Giebelherstellung

Anlage eines Radwanderweges "Mühlenradweg" in Oberwiesenthal

Durch den Neubau des "Mühlenradweges" wird der bereits bestehende Radwanderweg durch die Stadt erweitert. Radfahrer und Fußgänger haben zukünftig daher die Möglichkeit, entlang des Grenzbaches sowohl auf deutscher als auch auf tschechischer Seite die Erzgebirgslandschaft zu genießen.

 

Gefördert wird das Projekt durch den Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE), sowie durch das Ziel 3 / Cíl 3-Programm der Europäischen Union.

Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf 85.432 EUR. Die Gesamtförderung beträgt 72.617 EUR. Durch die Stadt Kurort Oberwiesenthal wird ein Eigenanteil von 12.815 EUR beigetragen.

Die Fertigstellung des Radweges ist im Frühjahr 2013 geplant.

Profilierung des neuen Radwegs
Befestigung des Untergrundes
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Förderung durch die Europäische Union in Höhe von 72.617,00 EUR

Sanierung der Großen Fichtelbergschanze K95 (Anlauf und Beleuchtung)

Der Anlauf der Fichtelbergschanze wird entsprechend der Anforderungen und unter Anwendung der Schanzenbaurichtlinie vollständig erneuert. Es wird ein neues Spursystem (Sommer- und Winterspur), einschließlich der hierzu erforderlichen baulichen Maßnahmen, errichtet. Das Spursystem selbst besteht aus Keramik und kann sowohl im Sommer, wie auch im Winter ohne Umbauten technisch einwandfrei genutzt werden (im Sommer bewässerte Keramik, im Winter Eisspur).

Im Abschnitt des Schanzentisches erfolgt der Einbau eines Messsystems zur Ermittlung der Absprungdaten bzw. der Möglichkeit der späteren Auswertung.

 

Es erfolgt der Neubau einer Flutlichtanlage bestehend aus 5 Lichtmasten. Die Anordnung der Masten erstreckt sich  vom Anlauf/Absprung, über den Skiflug- und Aufsprungbereich bis zum Auslauf. Die Masthöhe beträgt ca. 20 m und jeder Mast ist entsprechend der lichttechnischen Berechnung mit den erforderlichen Leuchten bestückt.

 

Die Gesamtkosten der Sanierungsmaßnahme betragen 1.786.000,00 EUR.

 

Das Vorhaben wird gefördert in Form von Anteilsfinanzierungen durch:

  • die Bundesrepublik Deutschland mit 535.800,00 EUR,
  • den Freistaat Sachsen mit 535.800,00 EUR und
  • den Erzgebirgskreis mit 671.497,00 EUR.


Durch die Stadt Kurort Oberwiesenthal werden Eigenmittel in Höhe von 42.903,00 EUR aufgebracht. Der Projektzeitraum erstreckt sich bis zum 31.12.2013.

Die große Fichtelbergschanze K95
Blick in den Schanzenauslauf
Gefördert durch die Bundesregierung aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages mit 535.800,00 EUR
Gefördert durch den Freistaat Sachsen mit 535.800,00 EUR
Gefördert durch den Erzgebirgskreis mit 671.497,00 EUR

Intensivierung der grenzüberschreitenden touristischen Zusammenarbeit zwischen der Stadt Ostrov und der Stadt Kurort Oberwiesenthal

In Umsetzung eines Projektes im Rahmen „Ziel 3/Cil 3- Programms zur Förderung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit 2007-2013 zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik wird in der Stadt Kurort Oberwiesenthal ein Gebäude saniert und erweitert, welches zukünftig als Museum, Bibliothek und Gästeinformation dienen soll.

Durch diese baulichen Maßnahmen entsteht ein Kulturzentrum, welches der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit die Räumlichkeiten für gemeinsame Veranstaltungen und die Darstellung der gemeinsamen Geschichte (wie beispielsweise auch durch Anton Günther geprägt) bietet.

Partner dieses Projektes ist die Stadt Ostrov, welche im Rahmen des Projektes ihr historisches Barockschloss umgestaltet, um ebenfalls Raum zu schaffen für gemeinsame grenzüberschreitende Veranstaltungen und durch die Einbindung der Gästeinformation gemeinsam mit Oberwiesenthal Gästepotenziale zu nutzen.

Die Gesamtkosten dieser Maßnahme betragen ca. 1 Million Euro und werden zu 85 % durch die Europäische Union, sowie zu 5 % der förderfähigen Gesamtkosten durch die Tschechische Republik gefördert. Der Stadt Ostrov verbleibt damit ein Eigenanteil von 10 % der Gesamtkosten.

Im Rahmen des Projektes der Stadt Oberwiesenthal wird das Gebäude Karlsbader Straße 3 saniert und erweitert. Dieses Gebäude, Baujahr um 1880, wurde bis zur Schließung im Jahr 2006 als Ski- und Heimatmuseum genutzt. Das repräsentative Bürgerhaus steht unter Denkmalschutz.

Im Rahmen eines Ziel 3 –Programms mit der Stadt Ostrov als Projektpartner wird das Gebäude saniert und mit einem Anbau erweitert. Das Objekt soll als Museum mit Bibliothek und Gästeinformation der Stadt Kurort Oberwiesenthal im Mai 2014 neu eröffnet werden.

Im Erdgeschoss werden  Foyer/Eingangshalle, Veranstaltungsraum und Bibliothek angeordnet. Den Blickfang in der Bibliothek bildet dann die restaurierte Gewölbedecke.

Die Ausstellungsräume befinden sich im Obergeschoss. Im Dachgeschoss sind die Räume für Verwaltung, Personal/Beratung und Archiv/Schaudepot untergebracht.

Der Neubau dient mit seinen Flächen für Veranstaltungen/Sonderausstellungen im Erdgeschoss, bzw. Ausstellungsraum im Obergeschoss.

Für die behindertengerechte Erschließung wird im Bestandsgebäude ein Aufzug eingebaut.

Die Gesamtkosten der Sanierungsmaßnahme betragen 2.311.200,00 EUR.

Gefördert wird das Vorhaben durch die Europäische Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) als s. g. "Ziel 3 Projekt".

Die Stadt Kurort Oberwiesenthal wendet Eigenmittel in Höhe von 346.680,00 EUR auf.

 

Der Projektzeitraum erstreckt sich planmäßig vom 24.02.2012 -31.12.2014.

Das königlich-sächsische Forstamt
Die Planung - Karlsbader Straße
Der Anbau des Haupthauses
Die Planung - Breite Gasse
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gefördert durch die Europäische Union mit 1.964.520,00 EUR

Studie grenzüberschreitender touristischer Radweg

Auf gemeinsame Initiative der Kommunen Sehmatal, Bärenstein, Oberwiesenthal und Vejprty hin wurde federführend durch die Gemeinde Sehmatal eine Studie für einen Radrundweg erstellt. Die Fördervereinbarung erhielten der LEAD-Partner (Gemeinde Sehmatal) Ende März vergangenen Jahres unterzeichnet von den Geschäftsstellen der Euroregion Erzgebirge e. V. und Krusnohorí. Im Vorab wurde ein geeignetes Planungsbüro ausgewählt, und selbiges hat bis in die letzten Tage hinein bei wiederholter Mitwirkung der beteiligten Projektpartner diesen grenzüberschreitenden ersten Schritt für einen Radrundweg planungsseitig zu Papier gebracht. Der Ausweisung und Errichtung von Radwegen gehört zweifellos die Zukunft. Wir wollen uns diesem Thema zuwenden, und das dabei unübersehbare Problem der Finanzierung rücken wir nicht in den Vordergrund, vielmehr geht es um eine schrittweise gemeinsame Entwicklung des Radverkehrs. Der Entwurf des nationalen Radverkehrsplanes 2020 vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung verweist auf die vielfältigen positiven Effekte für die Umwelt bis hin zur Gesundheit. So misst der Bund der Förderung dieses Teils eines modernen Verkehrssystems hohen Stellenwert bei. Um zielgerichtet dem Anliegen zu genügen, wird die Studie bei einem Gesamtaufwand von knapp 18 T€ zu 85 % aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Kleinprojektefonds gefördert.

 

Die nachfolgende bildliche Darstellung zeigt auszugsweise das Ergebnis der Studie und den möglichen Streckenverlauf im Sinne der touristischen Nutzung.

Übersichtsplan über die Beteiligungen
Kartenausschnitt des geplanten Radweges

Feuer und andere Sicherheit der Bevölkerung in der Region Zentral Erzgebirge

In einem gemeinsamen europäischen Förderantrag über das Ziel-III-Programm, den Kurort Oberwiesenthal mit den Nachbarkommunen Breitenbrunn, Bozi Dar, Loucna und Jachymov stellte, war das neue Oberwiesenthaler Tanklöschfahrzeug TLF 20/40 enthalten. Dessen Gesamtwert beträgt rund 254.000 € und wurde mit 85 % aus europäischen Mitteln, zu 5 % aus sächsischen Geldern und mit 10 % aus städtischen Eigenmitteln finanziert. Der Lieferant des Fahrezuges vom Typ MAN ist die Firma Ziegler Feuerwehrgerätetechnik GmbH & Co. KG aus Mühlau.

Grundlage des Projektes sind die bestehenden brandschutztechnischen Grundanforderungen, die territorial bedingten zusätzlichen Anforderungen und die aus dem Zusammenwachsen der Grenzregion zukünftig entstehenden neuen Dimensionen von Großprojekten und deren brandschutztechnische Sicherstellung.

Durch die auf Grundlage von mehreren grenzüberschreitenden Vereinbarungen und Projekten entstanden geänderten und erhöhten Anforderungen an das Rettungswesen soll durch die technische Anpassung und verbesserte Vernetzung der Rettungskräfte Rechnung getragen werden.

Auf Grund der räumlichen Nähe, der wachsenden verbindenden Infrastruktur sowie der gemeinsamen touristischen und wirtschaftlichen Aktivitäten ist ein gemeinsames Handeln der Rettungskräfte unumgänglich.

Gemeinsame grenzüberschreitende Einsätze zeigten bereits in der Vergangenheit große Probleme bei der Löschwasserbereitstellung in den sehr waldreichen Gebieten und bei der Bergung von Personen.

Mit der Beantragung dieses Projektes wurden erste Schritte zur Verbesserung bzw. Abstellung eingeleitet. Die Maßnahmen stehen im Einklang mit dem Brandschutzbedarfsplan der Stadt Kurort Oberwiesenthal.

Mit der Anschaffung des Löschfahrzeuges, mit ausreichendem Wassertank, wird der sehr wichtige Erstangriff der Rettungskräfte gerade in den Wald- und Wiesenbereichen und in den Beherbergungsbetrieben äußerst effizient gestaltet. Die nachrückenden Rettungskräfte werden somit in die Lage versetzt eine sichere und ausreichende Löschwasserversorung aufzubauen.

Die in diesem Projektvorhaben geplanten Maßnahmen stellen eine Ergänzung der bei gemeinsamen Diensten und Einsätzen von deutschen und tschechischen Einsatzkräften festgestellten technischen Unzulänglichkeiten dar. Mit zunehmender grenzüberschreitender Ausbildung soll auch durch Einsatz dieser Technik ein geminsames schnelles Handeln im Brand- und Katastrophenfall gewährleistet werden.

Tanklöschfahrzeug TLF 20/40
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