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Fichtelberg

GASTGEBER

Förderungen

Kurort Oberwiesenthal

Für zahlreiche Maßnahmen im ideellen und investiven Bereich kann die Stadt Kurort Oberwiesenthal teils interessante Förderprogramme in Anspruch nehmen. Gerade im Grenzraum zur Tschechischen Republik bieten sich dadurch Chancen, die Vielfalt unserer Gebirgsregion noch besser zu vernetzen und zu harmonisieren. Unsere Partnerschaften mit deutschen und tschechischen Nachbarkommunen helfen dabei mit, die Fördermittel der Europäischen Union, des Bundes, des Freistaates Sachsen und des Erzgebirgskreises wirksam für den jeweiligen Förderzweck einzusetzen.

Folgende Fördermaßnahmen werden bzw. wurden umgesetzt:




Teil des Investitionsprogrammes zur Vorbereitung der Junioren-Weltmeisterschaften Ski Nordisch 2020 unter Berücksichtigung einer nachhaltigen Sportstättennutzung

Mit der Ausrichtung der JWM 2020 und den damit verbundenen Investitionen wurde der Stadt Kurort Oberwiesenthal als Sportstätten- und Tourismusstandort eine einmalige Chance geboten, umfassende Synergie-Effekte zu erzielen, sich mittelfristig zu einem internationalen Trainings- und Wettkampfzentrum zu entwickeln und den Sächsischen Spitzenstandort zu sichern. Auch die Wirtschaft und der Tourismus vor Ort profitierten von diesem Sportereignis.

 

Folgende Baumaßnahmen konnten in diesem Rahmen umgesetzt werden:

- Instandsetzung Zufahrt/Aufstellbereich Anlaufturm Schanze K 95

- Instandsetzung Zufahrt Schanzengelände K 95, K 64, K 51

- Errichtung Fußgänger- und Rettungstunnel

- Instandsetzung Besucherzugang vom Stadtzentrum

- Erneuerung Zuschauerbereich (Naturtribüne)

- Sanierung Kampfrichterturm Schanze K 95

- Glasfaserverlegung zwischen Schanze und Landkreis-Parkplatz (Leerrohre)

- Ausbau zweier Wärmeräume im Anlaufturm der Schanze K 95

- Ergänzung Beschneiungstechnik im Schanzenareal

 

Durch die Verbesserung der Infrastruktur ist die Sportstätte für Sportler, Zuschauer und Funktionäre schneller, komfortabler und vor allem sicherer erreichbar. Dabei wurde der Errichtung des Fußgänger- und Rettungstunnels als ganzjährig sichere Zugangsmöglichkeit zum Schanzenkomplex höchste Priorität beigemessen.

Auch konnte die Aufenthaltsqualität im Schanzen- und Kampfrichterturm sowie im Zuschauerbereich erhöht werden.

Mit der Anschaffung zusätzlicher Beschneiungstechnik wurde eine Erhöhung der Schneesicherheit erreicht, was wiederum zu mehr Planungssicherheit für den Trainings- und Wettkampfbetrieb führt.

Der Großteil der Maßnahmen konnte in dem Zeitraum von Mai 2019 bis Januar 2020 umgesetzt werden.

Pünktlich zum Wintereinzug wurde der Fußgänger- und Rettungstunnel am 06.12.2019 im Beisein des Sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer und des Landrates Erzgebirgskreis Frank Vogel feierlich eröffnet.

Die Kosten für die Schaffung der baulichen Voraussetzungen zur Durchführung der JWM 2020 belaufen sich auf insgesamt ca. 4.178.000 EUR und werden als Projektförderung in Form einer Festbetragsfinanzierung zu 100 % bezuschusst.

Durch die Stadt Kurort Oberwiesenthal wurden zusammen mit dem WSC Erzgebirge Oberwiesenthal e.V. Eigenmittel/-leistungen in Höhe von über 789.000 EUR erbracht.


Kampfrichterturm an der Schanze K 95

Kampfrichterturm an der Schanze K 95

Sanierung der Verbindungsstraße Veranstaltungsparkplatz – Schanzengelände in Kurort Oberwiesenthal

Förderung des kommunalen Straßen- und Brückenbaus

Bei dieser Baumaßnahme handelt es sich um eine begleitende und notwendige Maßnahme für die Vorbereitung der Juniorenweltmeisterschaften Ski Nordisch 2020.

Das Hauptaugenmerk für den Ausbau des Abschnittes der Vierenstraße lag auf der Verbreiterung von Verkehrsflächen für den nichtmotorisierten Verkehr. Fußgänger sollen komfortabel von den Parkplätzen an der Schwebebahn / am Speichersee zum Schanzengelände gelangen.
Entlang der Vierenstraße wurde der schmale Gehweg, welcher sich in einem desolaten Zustand befand, zu einem 4.50m breiten Gehweg, frei für Radfahrer, in Asphaltbauweise ausgebaut.

Der Gehweg zum Sparingberg wurde auf eine Breite von 2m erweitert, wobei die Umgestaltung des Verkehrsraumes innerhalb der vorhandenen Trasse stattfand.

Das Natursteinpflaster der Straße wurde durch einen geräuschärmeren Asphaltoberbau ersetzt.

Des Weiteren wurden im Zuge der Baumaßnahme Leitungen für die Gas-, Strom- und Trinkwasserversorgung mitverlegt und der vorhandene, nicht tief genug liegende Regenwasserkanal in der Straße erneuert.

Die zu Gunsten des nichtmotorisierten Verkehrs ausgelegte Gestaltung der Gesamtmaß­nahme trägt zur Beruhigung des Verkehrs bei und die Sicherheit der Fußgänger wurde verbessert.

Die Kosten für das Projekt betragen 285.000 EUR.

Der Durchführungszeitraum erstreckte sich von Mitte Juni bis Anfang November 2019.

Gefördert wird die Maßnahme der Stadt Kurort Oberwiesenthal in Form von Anteilsfinanzierungen.


Instandsetzung und Verbreiterung Schanzenauslauf Jugendschanzen

Wiederaufbauplan Hochwasser 2013

Durch die im Zuge des Hochwasserereignisses im Juni 2013 aufgetretenen Überschwem­mungen des Quellgebietes und Bachlaufes des Hüttenbaches wurde der Auslauf der Kinder- und Jugendschanzen sehr stark beschädigt.

Die Schadensbeseitigung wurde zwingend erforderlich, um die Durchführung des Trainings­betriebes auf den Schanzen langfristig gewährleisten zu können.

Da die Auslaufbreiten im Bestand nicht mehr den aktuell geltenden, zwingend anzuwendenden Regelwerken entsprachen, wurden Maßnahmen zur Verbreiterung des Schanzenauslaufs notwendig. Die Verbreiterung erfolgte mittels Herstellung einer Stützkonstruktion aus Bewehrter Erde.

Des Weiteren wurden der Unterbau, die Drainage der Auslauffläche sowie die seitlichen Banden erneuert. Aufgrund der guten Erfahrungen an der Schanze K 95 wurden auch hier Schutzbanden aus langlebigen Kunststoff-Platten eingesetzt und die Auslauffläche mit Kunstrasen belegt. Das Auslaufende wird durch ein mobiles Bandensystem abgegrenzt.

Entlang des parallel zum Auslauf verlaufenden Wanderweges wurde ein Füllstabgeländer als Absturzsicherung errichtet.

Mit der Baumaßnahme wurde die geschädigte Sportstätte nachhaltig wiederaufgebaut und die Mindestanforderungen für die Sicherheit der Sportler wieder erfüllt.

Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf ca. 910.500 EUR und werden zu 100 % bezuschusst.

Diese Maßnahme der Stadt Kurort Oberwiesenthal wurde in Form von Anteilsfinanzierungen aus Mitteln der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen – „Aufbauhilfefonds 2013“ - gefördert.

Der Ausführungszeitraum erstreckte sich von Juni 2018 bis September 2019.
   

 


Förderung von Sportstätten des Hochleistungssports – Innensanierung des Schanzenturms der Fichtelbergschanze K 95 am Bundesstützpunkt Skisprung in Oberwiesenthal und Herstellung der Sicherheitseinfriedung im Gefahrenbereich der Sprunganlage K 95

Die Fichtelbergschanze K 95 im Kurort Oberwiesenthal wird als Trainingsschanze des Bundesstützpunktes Skisprung Oberwiesenthal für den Hochleistungssport im Sommer- und Winterbetrieb genutzt.

Nach erfolgtem Neubau und Sanierungsmaßnahmen im Bereich Anlauf, Schanzentisch und Außenhülle der Schanzenanlage können nun mit den bereitgestellten Finanzmitteln die Sanierungsarbeiten im Anlaufturm fortgesetzt werden.

Nach der Demontage der inneren maroden Holzkonstruktion und der unbrauchbaren Elektroinstallation werden ebenfalls alle korrodierten Bleche der ehemaligen Einstiege und Treppenpodeste ausgebaut. Es erfolgen der Einbau von verzinkten Stahlblechen in den ausgebauten Bereichen sowie die teilweise Ergänzung der Stahlkonstruktion. Weiterhin werden Korrosionsschutzmaßnahmen an der Stahlkonstruktion durchgeführt.

Eine neue Holzverkleidung wird in begehbaren Bereichen angebracht und die Elektro-verteilung und Beleuchtung  für den Endzustand hergestellt.

Desweiteren ist die Sicherheit im Schanzenbereich, speziell auch bei Sprungbetrieb herzustellen. Momentan können Personen ungehindert jeden Punkt der Schanzenanlage erreichen, somit auch ungesicherte und gefährliche Anlagenteile, wie z.B. der Schanzenturm der K 95 oder die neugebaute Aufstiegshilfe. Oftmals musste auch schon der Sprungbetrieb unterbrochen werden, da Besucher den Bereich am Schanzentisch der K 95 querten. Außerdem gilt es, die neuen bzw. sanierten und mit neuer Technik ausgestatteten Anlagen  vor Beschädigungen und Zerstörungen von außen zu schützen. Zur Sicherung der Schanzenanlage wird ein Stabgitterzaun (Höhe ca. 1,8 m) einschließlich notwendiger Tore und Türen errichtet. In steilen Böschungsbereichen, in denen sich oberhalb Besucher aufhalten, die in den Auslaufbereich stürzen können, wird ein feuerverzinktes Rohrgeländer  entsprechend der DIN-Anforderungen eingebaut.

Die Gesamtkosten für die Innensanierung des Schanzenturms K 95 und die Sicherheitseinfriedung betragen 962.690,00 EUR.

Das Vorhaben wird gefördert in Form von Anteilsfinanzierungen.

Durch die Stadt Kurort Oberwiesenthal werden Eigenmittel in Höhe von 19.254,00 EUR aufgebracht.

Der Projektzeitraum erstreckt sich bis Oktober 2018.


Förderung des Baus von Sportstätten für den Spitzensport – Neubau der Aufstiegshilfe an der Fichtelbergschanze K95 am Bundesstützpunkt Skisprung Oberwiesenthal

Die Fichtelbergschanze K 95 und die Schanzen K 15 – K 64 im Kurort Oberwiesenthal werden als Trainingsschanzen des Bundesleistungszentrums im Sommer- und Winterbetrieb genutzt.

Die Beförderung der Springer der K 95 erfolgte mit einem Einer-Sessellift aus dem Baujahr 1963. Aufgrund des hohen Alters der Liftanlage wurden die TÜV-Anforderungen für den Betrieb der Anlage nicht mehr erfüllt und der Sessellift wurde im Jahr 2016 abgebrochen.

Der Neubau einer Aufstiegshilfe wurde somit erforderlich. Nach Prüfung der Angebote verschiedener Aufstiegssysteme wurde die Firma Graessner GmbH aus Österreich mit der Errichtung ihres Aufstiegssystems „Mountain Climber“ beauftragt.

Der „Mountain Climber“ ist ein universelles, schienengebundenes Selbstfahrsystem und kann bis zu 10 Personen samt Ski-Equipment transportieren. Die Fahrschiene ist aus feuerverzinktem Stahl gefertigt und auf einem Stützensystem mit einer mittleren Stützenhöhe von ca. 1,80 m befestigt.

Die Beförderungsplattform und das Fahrwerk werden von einem Grundgestell getragen. Die Bedienung der Anlage kann mit der eines Aufzugs verglichen werden.

Die Länge der Schiene beträgt ca. 367 m und der Fahrbetrieb wird in zwei Sektionen unterteilt. Es ist geplant, jede Sektion mit einer Fahreinheit zu bedienen. Dabei wird insgesamt ein Höhenunterschied von ca. 97 m überwunden. An vier Stationen kann der Ein- bzw. Ausstieg erfolgen.

Um einen sicheren Fahrbetrieb zu gewährleisten, wurde ein Schutzzaun entlang der Anlage errichtet.

Zeitliche Verzögerungen beim Bau der Aufstiegshilfe sind u.a. zurückzuführen

- auf das komplexe Anforderungsprofil der Anlage (Gelände, Haltepunkte, Schienengestaltung)

- auf einen Schienenschaden durch Schneebruch (Zerstörung der Stromschiene auf ca. 25 m Länge)

- auf technische Probleme (z.B. Bremsen der Climber, Sicherheitsüberwachung)

Die Fertigstellung mit Abnahme der Aufstiegshilfe erfolgte am 17.12.2020.

Die Gesamtkosten für die Errichtung der Aufstiegsanlage betragen 3.266.601,08 EUR.

Durch die Stadt Kurort Oberwiesenthal werden Eigenmittel in Höhe von 65.291,92 EUR aufgebracht.

Die Leistungsfähigkeit der Aufstiegshilfe 'Mountain Climber' wurde unter Wettkampfbedingungen bereits während der Junioren-Weltmeisterschaft Ski Nordisch 2020 aufgezeigt.


Fahreinheit im Testbetrieb

Fahreinheit im Testbetrieb

Ausbau einer Anbindung von Unternehmen des Gewerbestandorts (Altstandort) an der B 95 bei Bärenstein OT Niederschlag (Flurstück 1034/5) als innere Erschließung

Programm:  Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“

Die Erzgebirgische Fluss- und Schwerspatwerke GmbH (EFS GmbH) hat den Aufschluss der Lagerstätte Niederschlag und die Errichtung eines untertägigen Grubenbetriebes zur Gewinnung der bergfreien Bodenschätze Flussspat und Schwerspat vollzogen.

Der Transport der gewonnenen Rohstoffe sowie die geförderten Abraummengen erfordern eine LKW-taugliche An- und Abfahrt.

Um diese untertägigen Fahrwege an das öffentliche Verkehrswegenetz der Bundesstraße B 95 zwischen Bärenstein und Oberwiesenthal anzubinden, ist eine neue Zufahrtsstraße zu errichten.

Mit dem Rückbau der Industriebrache „Beyer-Galvanik“ und der dazu gehörenden Flächen werden die Voraussetzungen für die geplante Straßenanbindung geschaffen.

Die neu entstehenden Grundflächen werden teilweise von den zurzeit ansässigen Firmen zur Erweiterung des Firmenbereiches, EFS GmbH und Firma Grund GmbH & Co. KG Kunststoffverarbeitung genutzt.

Die geplante Anbindung an die Bundesstraße B 95 bei Bärenstein OT Niederschlag soll als Zufahrt zum jeweiligen Betriebsgelände der beiden anliegenden Unternehmen dienen und ist ausschließlich für den LKW-Wirtschaftsverkehr am Standort vorgesehen.

Vor Baubeginn der Zufahrtsstraße sind  jedoch der Grunderwerb der Flurstücke und der Abbruch der vorhandenen Gebäude durchzuführen.

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe 'Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur' durch den Freistaat Sachsen gefördert.

Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf 729.378 EUR.

Das Vorhaben wird gefördert in Form von einer Anteilsfinanzierung durch:

    - den Freistaat Sachsen mit 616.074 EUR

Durch die Stadt Kurort Oberwiesenthal werden Eigenmittel

in Höhe von 113.304 EUR aufgebracht.

Der Projektzeitraum erstreckt sich bis zum 31.10.2016.


neue Zufahrt Fa. Grund GmbH mit Giebelherstellung

neue Zufahrt Fa. Grund GmbH mit Giebelherstellung

Anlage eines Radwanderweges "Mühlenradweg" in Oberwiesenthal

Durch den Neubau des 'Mühlenradweges' wird der bereits bestehende Radwanderweg durch die Stadt erweitert. Radfahrer und Fußgänger haben zukünftig daher die Möglichkeit, entlang des Grenzbaches sowohl auf deutscher als auch auf tschechischer Seite die Erzgebirgslandschaft zu genießen.

Gefördert wird das Projekt durch den Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE), sowie durch das Ziel 3 / Cíl 3-Programm der Europäischen Union.

Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf 85.432 EUR. Die Gesamtförderung beträgt 72.617 EUR. Durch die Stadt Kurort Oberwiesenthal wird ein Eigenanteil von 12.815 EUR beigetragen.

Die Fertigstellung des Radweges ist im Frühjahr 2013 geplant.


Befestigung des Untergrundes

Befestigung des Untergrundes

Sanierung der Großen Fichtelbergschanze K95 (Anlauf und Beleuchtung)

Der Anlauf der Fichtelbergschanze wird entsprechend der Anforderungen und unter Anwendung der Schanzenbaurichtlinie vollständig erneuert. Es wird ein neues Spursystem (Sommer- und Winterspur), einschließlich der hierzu erforderlichen baulichen Maßnahmen, errichtet. Das Spursystem selbst besteht aus Keramik und kann sowohl im Sommer, wie auch im Winter ohne Umbauten technisch einwandfrei genutzt werden (im Sommer bewässerte Keramik, im Winter Eisspur).

Im Abschnitt des Schanzentisches erfolgt der Einbau eines Messsystems zur Ermittlung der Absprungdaten bzw. der Möglichkeit der späteren Auswertung.

Es erfolgt der Neubau einer Flutlichtanlage bestehend aus 5 Lichtmasten. Die Anordnung der Masten erstreckt sich  vom Anlauf/Absprung, über den Skiflug- und Aufsprungbereich bis zum Auslauf. Die Masthöhe beträgt ca. 20 m und jeder Mast ist entsprechend der lichttechnischen Berechnung mit den erforderlichen Leuchten bestückt.

Die Gesamtkosten der Sanierungsmaßnahme betragen 1.786.000,00 EUR.

Das Vorhaben wird gefördert in Form von Anteilsfinanzierungen durch:

  • die Bundesrepublik Deutschland mit 535.800,00 EUR,

  • den Freistaat Sachsen mit 535.800,00 EUR und

  • den Erzgebirgskreis mit 671.497,00 EUR.


Durch die Stadt Kurort Oberwiesenthal werden Eigenmittel in Höhe von 42.903,00 EUR aufgebracht. Der Projektzeitraum erstreckt sich bis zum 31.12.2013.


Blick in den Schanzenauslauf

Blick in den Schanzenauslauf

Intensivierung der grenzüberschreitenden touristischen Zusammenarbeit zwischen der Stadt Ostrov und der Stadt Kurort Oberwiesenthal

In Umsetzung eines Projektes im Rahmen „Ziel 3/Cil 3'- Programms zur Förderung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit 2007-2013 zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik wird in der Stadt Kurort Oberwiesenthal ein Gebäude saniert und erweitert, welches zukünftig als Museum, Bibliothek und Gästeinformation dienen soll.

Durch diese baulichen Maßnahmen entsteht ein Kulturzentrum, welches der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit die Räumlichkeiten für gemeinsame Veranstaltungen und die Darstellung der gemeinsamen Geschichte (wie beispielsweise auch durch Anton Günther geprägt) bietet.

Partner dieses Projektes ist die Stadt Ostrov, welche im Rahmen des Projektes ihr historisches Barockschloss umgestaltet, um ebenfalls Raum zu schaffen für gemeinsame grenzüberschreitende Veranstaltungen und durch die Einbindung der Gästeinformation gemeinsam mit Oberwiesenthal Gästepotenziale zu nutzen.

Die Gesamtkosten dieser Maßnahme betragen ca. 1 Million Euro und werden zu 85 % durch die Europäische Union, sowie zu 5 % der förderfähigen Gesamtkosten durch die Tschechische Republik gefördert. Der Stadt Ostrov verbleibt damit ein Eigenanteil von 10 % der Gesamtkosten.

Im Rahmen des Projektes der Stadt Oberwiesenthal wird das Gebäude Karlsbader Straße 3 saniert und erweitert. Dieses Gebäude, Baujahr um 1880, wurde bis zur Schließung im Jahr 2006 als Ski- und Heimatmuseum genutzt. Das repräsentative Bürgerhaus steht unter Denkmalschutz.

Im Rahmen eines Ziel 3 –Programms mit der Stadt Ostrov als Projektpartner wird das Gebäude saniert und mit einem Anbau erweitert. Das Objekt soll als Museum mit Bibliothek und Gästeinformation der Stadt Kurort Oberwiesenthal im Mai 2014 neu eröffnet werden.

Im Erdgeschoss werden  Foyer/Eingangshalle, Veranstaltungsraum und Bibliothek angeordnet. Den Blickfang in der Bibliothek bildet dann die restaurierte Gewölbedecke.

Die Ausstellungsräume befinden sich im Obergeschoss. Im Dachgeschoss sind die Räume für Verwaltung, Personal/Beratung und Archiv/Schaudepot untergebracht.

Der Neubau dient mit seinen Flächen für Veranstaltungen/Sonderausstellungen im Erdgeschoss, bzw. Ausstellungsraum im Obergeschoss.

Für die behindertengerechte Erschließung wird im Bestandsgebäude ein Aufzug eingebaut.

Die Gesamtkosten der Sanierungsmaßnahme betragen 2.311.200,00 EUR.

Gefördert wird das Vorhaben durch die Europäische Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) als s. g. 'Ziel 3 Projekt'.

Die Stadt Kurort Oberwiesenthal wendet Eigenmittel in Höhe von 346.680,00 EUR auf.

Der Projektzeitraum erstreckt sich planmäßig vom 24.02.2012 -31.12.2014.


Die Planung - Karlsbader Straße

Die Planung - Karlsbader Straße

Die Planung - Breite Gasse

Die Planung - Breite Gasse

Studie grenzüberschreitender touristischer Radweg

Auf gemeinsame Initiative der Kommunen Sehmatal, Bärenstein, Oberwiesenthal und Vejprty hin wurde federführend durch die Gemeinde Sehmatal eine Studie für einen Radrundweg erstellt. Die Fördervereinbarung erhielten der LEAD-Partner (Gemeinde Sehmatal) Ende März vergangenen Jahres unterzeichnet von den Geschäftsstellen der Euroregion Erzgebirge e. V. und Krusnohorí. Im Vorab wurde ein geeignetes Planungsbüro ausgewählt, und selbiges hat bis in die letzten Tage hinein bei wiederholter Mitwirkung der beteiligten Projektpartner diesen grenzüberschreitenden ersten Schritt für einen Radrundweg planungsseitig zu Papier gebracht. Der Ausweisung und Errichtung von Radwegen gehört zweifellos die Zukunft. Wir wollen uns diesem Thema zuwenden, und das dabei unübersehbare Problem der Finanzierung rücken wir nicht in den Vordergrund, vielmehr geht es um eine schrittweise gemeinsame Entwicklung des Radverkehrs. Der Entwurf des nationalen Radverkehrsplanes 2020 vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung verweist auf die vielfältigen positiven Effekte für die Umwelt bis hin zur Gesundheit. So misst der Bund der Förderung dieses Teils eines modernen Verkehrssystems hohen Stellenwert bei. Um zielgerichtet dem Anliegen zu genügen, wird die Studie bei einem Gesamtaufwand von knapp 18 T€ zu 85 % aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Kleinprojektefonds gefördert.


Feuer und andere Sicherheit der Bevölkerung in der Region Zentral Erzgebirge

In einem gemeinsamen europäischen Förderantrag über das Ziel-III-Programm, den Kurort Oberwiesenthal mit den Nachbarkommunen Breitenbrunn, Bozi Dar, Loucna und Jachymov stellte, war das neue Oberwiesenthaler Tanklöschfahrzeug TLF 20/40 enthalten. Dessen Gesamtwert beträgt rund 254.000 € und wurde mit 85 % aus europäischen Mitteln, zu 5 % aus sächsischen Geldern und mit 10 % aus städtischen Eigenmitteln finanziert. Der Lieferant des Fahrezuges vom Typ MAN ist die Firma Ziegler Feuerwehrgerätetechnik GmbH & Co. KG aus Mühlau.

Grundlage des Projektes sind die bestehenden brandschutztechnischen Grundanforderungen, die territorial bedingten zusätzlichen Anforderungen und die aus dem Zusammenwachsen der Grenzregion zukünftig entstehenden neuen Dimensionen von Großprojekten und deren brandschutztechnische Sicherstellung.

Durch die auf Grundlage von mehreren grenzüberschreitenden Vereinbarungen und Projekten entstanden geänderten und erhöhten Anforderungen an das Rettungswesen soll durch die technische Anpassung und verbesserte Vernetzung der Rettungskräfte Rechnung getragen werden.

Auf Grund der räumlichen Nähe, der wachsenden verbindenden Infrastruktur sowie der gemeinsamen touristischen und wirtschaftlichen Aktivitäten ist ein gemeinsames Handeln der Rettungskräfte unumgänglich.

Gemeinsame grenzüberschreitende Einsätze zeigten bereits in der Vergangenheit große Probleme bei der Löschwasserbereitstellung in den sehr waldreichen Gebieten und bei der Bergung von Personen.

Mit der Beantragung dieses Projektes wurden erste Schritte zur Verbesserung bzw. Abstellung eingeleitet. Die Maßnahmen stehen im Einklang mit dem Brandschutzbedarfsplan der Stadt Kurort Oberwiesenthal.

Mit der Anschaffung des Löschfahrzeuges, mit ausreichendem Wassertank, wird der sehr wichtige Erstangriff der Rettungskräfte gerade in den Wald- und Wiesenbereichen und in den Beherbergungsbetrieben äußerst effizient gestaltet. Die nachrückenden Rettungskräfte werden somit in die Lage versetzt eine sichere und ausreichende Löschwasserversorung aufzubauen.

Die in diesem Projektvorhaben geplanten Maßnahmen stellen eine Ergänzung der bei gemeinsamen Diensten und Einsätzen von deutschen und tschechischen Einsatzkräften festgestellten technischen Unzulänglichkeiten dar. Mit zunehmender grenzüberschreitender Ausbildung soll auch durch Einsatz dieser Technik ein geminsames schnelles Handeln im Brand- und Katastrophenfall gewährleistet werden.


urlaub im Erzgebirge
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